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Ausgabe 29
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Ayurveda
ist nicht zu Ende gedacht |
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Ayurveda präsentiert sich stolz und gerne als „die älteste
Heilkunst“ der Menschheit. Das klingt doch schon mal
nach was. Und dann gibt man noch einen Schuss asiatische Mystik,
asiatisch-exotisch klingende Begriffe hinzu und eine Ernährungslehre,
bei der man sich nicht sonderlich einschränken muss. Und
schon hat man unzählige Zivilisationsbürger als Anhänger,
die auf ihrer Suche nach Glück und Wohlbefinden bereitwillig
Geld locker machen für all die Ayurveda-Verheißungen
wie echte Gesundheit. Klar, Ayurveda, die „Wissenschaft
vom langen und gesunden Leben“, wie die Vermarkter es
proklamieren, verfolgt durchaus lobenswerte Prinzipien.
So
besteht das Ziel ärtzlichen Handelns darin, den Menschen
gesund zu erhalten, während die heutige Pillen- und Apparate-Medizin
ja erst aktiv wird, wenn der Patient seine Gesundheit bereits
verloren hat. Auch wird beim Ayurveda gegen negativen Stress,
der so typisch ist für unsere Zivilisation, vorgegangen.
Im Zentrum steht dabei so genanntes Pancha-Karma, die „fünffache
Therapie“, die „sanfte Entschlackung“ mit
Ganzkörper-Öl-Massagen, Wärmeanwendungen, Entgiftung
mit Butterreinfett und vielem mehr. Oder man beruft sich auf
Hippokrates‘ Worte: „Krankheiten fallen nicht einfach
vom Himmel, sie sind vielmehr das Resultat all der kleinen
Sünden, die wir täglich begehen.“
Konsequent ist Ayurveda aber nur in Sachen
Vermarktung. Das Hörbuch „Die Wissenschaft vom Sein“ gibt es
für knapp 140 E, Ram Raj-Sandelholz-Räucherstäbchen
im Zwölferpack für 13,50 E. Und warum nicht gleich
nach Indien und dort eine „authentische Pancha-Karma-Tour“ machen?
Drei Wochen für gerade einmal 3000 E pro Person. Ist ja
nicht teuer, wo es ja soo gut für meine Gesundheit ist,
glaubt der nach Heilsbotschaften gierende Zivilisationsbürger.
Doch letztlich ist Ayurveda eben nicht konsequent, vor allem
nicht bei der Ernährung, im Ayurveda eine der sehr wichtige
Säulen für das Hauptziel: die Wiedererlangung und
Aufrechterhaltung von Gesundheit, das Gleichgewicht von Körper,
Geist und Seele.
Dabei
gilt „Milch als ein Grundnahrungsmittel,
ja sogar als Wundernahrung“, heißt es in einem
Buch über ayurvedische Kochkunst. Milch soll dabei „die
Bildung der feinen Gehirnzellen fördern, die erforderlich
sind, um Krischna-Bewusstsein zu verstehen“. Dem muss
man erwidern, dass Milch gerade einen Mangel an gewissen Mineralien
und Lezithin als Nerven- und Gehirnnahrung hat. Zudem hat Milch
einen Überfluss an Protein in Form von Kasein, mit dem
der menschliche Körper kaum fertig wird. Dazu kommen die
Kohlenhydrate, Milchzuckermoleküle, die Erwachsene ebenfalls
nicht verdauen können, weil sie das Enzym Laktase nicht
mehr besitzen. Und Milch enthält keine Faserstoffe, was
die Verstopfung fördert, und verursacht statt dessen nur
nervenzerrüttende Symptome wie Verschleimung, Schnupfen,
Neurodermitis oder Milchschorf – und kann, allein weil
die Menschennerven so angegriffen sind, sicher kein Krischna-Bewusstsein
verstehen helfen. Milch ist eben für Kälber da, und
nicht für den Menschen – und schon gar nicht für
diejenigen, die gesund werden und bleiben wollen.
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ayurvedisches Essen
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Das
ayurvedische Essen leidet zudem darunter, dass es durch und
durch totgekocht
wird, es also keine Enzyme mehr enthält, die Zündfunken
des Lebens. So wird selbst von etablierten Forschern die im Ansteigen
begriffene Zahl an Krebskrankheiten und Allergien auch auf mangelnde
Enzymreaktionen zurückgeführt. Denn die Differenz zwischen
roher und gekochter Nahrung ist eben die Enzymaktivität,
weil ein Enzym nur wirkt, wenn es lebendig ist. Untersuchungen
zufolge werden die Wirkungen der Enzyme bei Hitze ab 40 Grad
eliminiert. Sprich: Pasteurisierung, Mirkowelle und erst recht
Backofen und Kochtopf machen den Enzymen im wahrsten Sinne des
Wortes den Garaus. Wie
wichtig die Enzyme sind, hat ja sogar die Schulmedizin mittlerweile
erkannt. Nehmen wir nur das Buch von einem gewissen
Dr. med. Hermann
Geesing: „Enzyme – die beste Waffe des Körpers“.
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In
diesem Buch steht beispielsweise zu lesen: „Enzyme steuern unseren Organismus,
und die Wissenschaft entdeckt an ihnen immer neue Eigenschaften,
unter anderem als natürliches Heilmittel“. Na, wer sagt’s
denn – die Natural Hygiene seit weit mehr als 100 Jahren.
Außerdem verlieren die Nahrungsmittel beim Erhitzungsprozess
viele wichtige Inhalststoffe. Und das, wo unsere Nahrungsmittel,
die, weil hochgezogen auf ausgelaugten Böden, mit reichlich
Agrargiften und in einer unnatürlichen Geschwindigkeit, heutzutage
ohnehin nicht gerade mehr überquellen an Mineralien, Spurenelementen
und Vitaminen. Dazu werden die Nahrungsmittel bzw. die Moleküle,
aus denen sie bestehen, regelrecht deformiert – was sich,
wie Forschungen gezeigt haben, negativ auf die Verwertbarkeit auswirkt.
Kein Wunder, ist doch der menschliche Körper genetisch eben
nicht auf denaturierte, erhitzte Nahrung, sondern wie jedes Tier
auf diesem Planeten auf rohe Nahrung geeicht.
Ein Bekannter, knapp 30 Jahre alt, berichtete mir kürzlich,
dass er vor wenigen Jahren einmal in Kanada einen mehrwöchigen
Yoga-Lehrgang besuchte. Der Kurs selber war, wie er erzählte,
durchaus entspannend und anregend, doch das ayurvedische Essen,
das gereicht wurde, war eine regelrechte Katastrophe. Es gab
ohne Ende gekochten Reis mit Linsen – und alles triefte
vor Fett. Sicher ist dies auch darauf zurückzuführen,
dass das Zauberwort bei Pancha-Karma „Fett“ heißt,
wie man zum Beispiel auf der Website der Deutschen Gesellschaft
für Ayurveda lesen kann. So sollen unter anderem „mit
der kurmäßigen Einnahme von Butterreinfett fettlösliche
Toxine, Schlacken und Umweltgifte mobilisiert und ausgeschieden
werden“. Doch geht die Fett- und Öl-Manie so weit,
dass auch bei der alltäglichen Essenszubereitung an Fetten,
die die Verdauung mit ihnen aufgenommener Nahrungsmittel ja behindern,
nicht gespart wird. Genauer: Es wird nicht an „Ghee“ gespart,
wie reines Butterfett bezeichnet wird. Und ein typisches Gericht
wie Paneer masala ist schlicht unverdaulich und führt lediglich
zu mehr Toxinen. Denn dabei handelt es sich um in Ghee fritierte
Käsewürfel, die in einer würzigen Brühe
eingelegt werden.
Alles auf einmal geht aber nicht, und schon gar nicht für
die menschlichen Verdauungsorgane. Zu dem Fett wird vor allem
dem Magen dann auch noch – und zwar ohne die Hilfe verdauungsfördernder
Enzyme – ein schier unverdaulicher Eiweiß-Kohlenhydrat-Mix
aus Reis und Linsen zugemutet. Zumal für den menschlichen
Organismus Linsen, die wie die anderen Hülsenfrüchte – die „Dhal“ – Erbsen
und Bohnen als eine der wichtigsten Proteinquellen gepriesen
wird, alleine ja schon nur schwer zu verarbeiten sind, da sie
zu 24 Prozent Eiweiß und zu 40 Prozent Kohlenhydrate enthalten.
Linsen
und Blähungen gehören eben nicht von ungefähr
sprichwörtlich zusammen. Während Reis, immerhin eines
der wichtigsten Grundbestandteile der Ayurveda-Küche, so
ziemlich das säurebil¬dendste Lebensmittel ist, das
man sich vorstellen kann. Übersäuerung ist aber – neben
der Vergiftung – eine der Grundursachen für die vielen
Krankheiten heutzutage. So begünstigt ständige Säurezufuhr
nicht nur die Entmineralisierung des Körpers, sondern führt
auch zu Ablagerungen im gesamten Gefäßsystem, zu Immunitätsverlust,
Allergien oder Pilzbefall (candida Albicans), um nur einige Beispiele
zu nennen. Was die Ayurveda-Jünger natürlich nicht
daran hindert, Reis als Mittel zu preisen, um alle drei „Doshas“,
die drei körperlichen Typen „Vata“, „Pitta“ und „Kapha“,
auszugleichen, und Reis mindestens einmal täglich zu essen.
Nicht andes sieht es beim Brot aus, das „als Grundnahrungsmittel
par excellence in Indien eine noch größere Rolle als
das ‚tägliche Brot’ bei uns im Westen spielt“,
wie es in einem ayurvedischen Kochbuch heißt. Das Brot
wird dabei in der Regel aus Weizen gebacken. Doch ist es eben
wie Reis ein stark säurebildendes Lebensmittel. Und genau
wie die Milch erzeugt Weizen die meisten Allergieprobleme. Zu
Recht hat bereits 1845 der englische Ernährungsforscher
Abel Haywood Brot und Getreide als „Stoffe des Todes“ bezeichnet.
Und der bekannte englische Forscher und Chirurg Dr. de Lacy Evans
schreibt in seinem 1910 erschienenen Buch über die verhängnisvollen
erdigen Grundstoffe, die besonders stark im Getreide enthalten
sind. Immer wieder spricht er von den „Earthy Matters“,
den giftigen erdigen Stoffen, die den Menschen eine vorzeitige
Verknöcherung und Vergreisung bringen.
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Natürlich verzichtet man
im Ayurveda auch nicht auf Süßigkeiten, die als „Gnade
Gottes“ angehimmelt werden. Doch Gnade Gott dem Verdauungssystem,
das mit Milchtoffees oder „Burfis“, bestehend aus
Vollmilch, Zucker und Butter, fertig werden muss.
Und dann ist da noch „das Herz der ayurvedischen Küche“,
wie es heißt: Gewürze. Doch tatsächlich haben Gewürze
praktisch keinen Nährwert und werden vom Körper für
seine Stoffwechselfunktionen nicht benötigt. Schlimmer: Sie
bewirken Irritationen und Stimulationen, was die Menschen fälschlicherweise
als vorteilhaft ansehen. Und sie gehören „zu den ungesunden
Substanzen, nach denen ein vedorbener Geschmackssinn verlangt,
und es gibt keinen Grund für ihre Verwendung“, wie Dr.
Herbert M. Shelton treffend sagte. Im Gegenteil: „Sie stumpfen
den Geschmackssinn ab, sodass das natüriche Aroma der Speisen
nicht mehr wahrgenommen werden kann. Sie überstimulieren und
schwächen die Drüsen in Mund, Magen und Darm. Sie reizen
die Darmschleimhaut, veranlassen sie, sich zu verdicken und zu
verhärten, sodass dadurch die Funktionstüchtigkeit beeinträchtigt
wird. Sie führen zu einem fiktiven Verlangen nach Nahrung
und zum Zuvielessen. Sie rufen falschen Durst hervor. Und sie verzögern
die Verdauung und stören den normalen Ablauf.“
Um es dem Durchchnittsbürger noch leichter zu machen, heißt
es im Ayurveda dann auch noch typischerweise: auf Fleisch muss
nicht zwingend verzichtet werden, auch wenn man zur vegetarischen
Küche rät. Und so kann jeder, eingenebelt von den asiatisch-transzendental
klngenden Gesundheits-Verheißungen des Ayurveda, praktisch
so weiterleben wie bisher. Denn Kochen ist nicht nur erlaubt,
sondern gar gewünscht. Das gleiche gilt fürs Würzen,
für den Fett-, Milch- und Käseverzehr oder für
das Essen von Süßspeisen. Und wer Fleisch will, nun,
der soll halt auch da nicht völlig verzichten müssen.
Und so muss man letztlich auf kaum bis gar nichts verzichten – und
wird trotzdem dank Ayurveda gesund. Fantastischer, oder besser
gesagt: selbstbetrügerischer geht es nicht.
Dass Ayurveda nicht konsequent zu Ende gedacht ist, zeigt sich
auch darin, dass man auf den Einsatz von Heilmitteln, insbesondere
Kräutern, setzt. Doch Kuren oder Heilmittel ist und bleibt
eine Mär.
Allein der Körper heilt. Denn alle Kenntnisse und Weisheiten
der Zivilisation übertreffen nicht die Intelligenz einer
einzigen Zelle innerhalb unseres Körpers. Das Beste, was
wir tun können, ist daher, den Körper in einen perfekten
Zustand zu versetzten, was man mit Heilmittelchen im Regelfall
besser nicht tut. Und auch nicht mit Reis, Brot, totgekochter
Nahrung, die geschwenkt wurde in Butterreinfett. Denn mit all
diesem Zeug kann der Körper letztlich nichts anfangen, sondern
muss es nur schnell wieder los werden, um Schädigungen zu
vermeiden. Und anstatt den Körper mit Butterreinfett engiften
zu wollen, sollten von Krankheit Geplagte lieber eine Saftfastenkur
machen mit frischen Obst- und Gemüsesäften, in denen
die wahre Reinigungskraft steckt.
Die Gefahr besteht zudem noch darin, dass kranke Menschen sich
zu sehr erhoffen, durch Bewusstseinserweiterung, Meditation
und Ruhe Heilung zu erfahren. Das Bewusstsein ist nämlich die
Ebene im ayurvedischen Medizinsystem, die die stärkste
Wirkung auf Krankheit und Gesundheit hat.
Und die Meditation, vor allem die so genannte transzendentale
Meditation, soll die Maßnahme sein, die die besten Fortschritte
bewirkt. Doch vergessen wir nicht, dass sich oft gerade schwerst
kranke Menschen wie Rheuma- oder Krebspatienten, denen andere
Mediziner nicht entscheidend helfen konnten, dem Ayurveda zuwenden.
Doch Rheuma und Krebs oder etwa auch Asthma durch Meditation
heilen zu wollen, klingt anmaßend, wenn man berücksichtigt,
dass gerade solche Krankheiten maßgeblich verursacht werden
durch Toxämie und Übersäuerung. Gut, Meditation
ist nicht alles, heißt es im Ayurveda. Doch wie wir gesehen
haben, kann auch von der stark säurebildenden und verstopfend
wirkenden Ayurveda-Nahrung, die allenfalls durch ihren geringen
Gehalt an tierischem Eiweiß günstig ist, kaum heilende
Wirkung ausgehen.
Es klingt zwar geheimnisvoll und zieht wohl daher
den rational denkenden Zivilisationsbürger magisch an, wenn von verschiedenen
medizinischen Therapieebenen, die hierarchisch angeordnet sind,
gesprochen wird: neben dem Bewusstsein und Ernährung sind
dies Sinneswahrnehmungen, Baukunst, Umwelt und der Kosmos. Doch
wird der praktische Nutzen damit begründet, dass all diese
Hierarchieebenen eine Einheit bilden, dass alles auf alles einwirkt
nach dem Prinzip des unendlichen Zusammenhangs im Ayurveda. Wie
das genau funktioniert, ist natürich von Typ zu Typ unterschiedlich.
Eine genaue Diagnose kann natürlich nur der Ayurveda-Doktor
genau feststellen.
Das
verleiht dem Ayurveda-Experten Autorität – genau
wie dem Schulmediziner, der, wenn er wie so oft nicht weiter
weiß, beginnt, von psychosomatischen Krankheiten zu reden.
Glück und Freude sind wichtig, auch nach der Lehre der Natural
Hygiene, doch eine Überbetonung der Psyche, deren ayurvedische
Behandlung Brustkrebs und Blutdruck heilen können soll,
erscheint absurd. Nicht nur, weil sich der Zivilisationsmensch
vor allem mit ungesunder toter Nahrung überfrisst, sondern
weil dadurch Hoffnungen geweckt werden, die kaum erfüllt
werden können. Wenn der Rheumakranke aus dem Ausland zurückkehrt,
wo er für eine mehrwöchige Ayurveda-Therapie etliche
1000 E gelassen hat, ohne gesund zu werden, wird er womöglich
denken: Mist, es lag wohl daran, dass ich noch nicht weit genug
bin, um transzendentale Meditation zu beherrschen. Also übt
er seine Meditation und stopft sich weiter mit Reis, Linsen,
Butterreinfett und Käse¬törtchen voll – und
wird immer kranker.
Der Bekannte, der den Yoga-Kurs in Kanada besuchte, erzählte
mir übrigens auch, dass ihn seit Jahren Fußpilz plagt,
den er einfach nicht los wird. Und als er damit herausrückte,
dass er trotz der schlechten Erfahrungen im kanadischen Yoga-Camp
mit dem überfetteten Reis-Linsen-Gemisch immer noch sehr
viel Reis isst – nur eben mit sehr viel weniger Fett – und
auch viel Brot, da sagte ich: Kein Wunder, mein Freund. Auch
in der Natur, etwa im Wald, leben und wachsen Pilze in einem
sauren Milieu. Und Pilze ernähren sich von abgestorbenen
organischen Materialien. Ziemlich genau wie im menschlichen Körper,
wo sie auch abgestorbenes oder zumindest krankes Gewebe als Nahrungsspender
haben, und wo auch ein übersäuerter Zustand die Ausbreitung
von Pilzen begünstigt. Eine besondere Rolle spielt hier
nicht zuletzt der Darm bzw. die Darmflora, wo ein Großteil
des Immunsystems verankert ist. Nun bringt aber, und das hat
selbst die etablierte Wissenschaft längst erkannt, die Zufuhr
von säurebildender Nahrung wie Reis und Brot den Säure-Basen-Haushalt
komplett aus dem Gleichgewicht und es ensteht eben ein saures
Milieu, was nicht nur die Immunabwehr schwächt, sondern
was auch ideale Voraussetzungen bietet für die Pilzentstehung
bzw. das Pilzwachstum (und natürlich für unzählige
ander Leiden inklusive schwerster Krankheiten).
Du
musst einfach basischer essen, riet ich ihm. Ob er es tatsächlich
umsetzt, weiß ich nicht. Fest steht aber, dass diejenigen,
die nach der Natural Hygiene vegetarische Rohkost verzehren und
auf dieser Basis bestrebt sind, ihrem Körper reine Luft,
reines Wasser, viel Bewegung, Entspannung, glückliche Beziehungen
und so auch eine ausgeglichene Psyche zu gönnen, sicher
keine Pilzprobleme haben werden.
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