„Wir sind in den Besitz eines alten und seltenen Dokumentes
mit furchtbarem Inhalt gekommen, das uns wissenschaftliche Fakten
mit bemerkenswerten Schlussfolgerungen aufzeigt. Der Hauptbelastungspunkt
ist die Feststellung, dass Brot, Getreide und Hülsenfrüchte
ungesunde Produkte für den Menschen sind. Sie seien die
Ursache des frühen
Todes.
So schrieb Dr. S. Rowbotham, ein bekannter Chirurg, der in
Stockport vor 50 Jahren (also 1841) praktizierte: Der
feste erdige Stoff, der sich graduell im Körper ansammelt, der uns Verknöcherung,
Starrheit, Altersschwäche und Tod bringt, ist im Prinzip Kalkphosphat,
Kalkkarbonat, gelegentlich mit Magnesium und anderen erdigen
Stoffen
vermischt!“
Wir haben gesehen, dass der Prozess der Verfestigung bereits
im frühen Stadium des Menschen beginnt und sich ohne Unterbrechung
fortsetzt, bis der Körper vom vergleichsweise elastischen
und energiereichen Zustand in einen festen, erdigen, starren, inaktiven überwechselt,
der im Tod endet. Die Frage stellt sich, was die Ursache dieser
Anreicherung erdiger, verkalkender Stoffe ist, die der Organismus
speichert.
Das gewöhnliche Tafelsalz, welches in der Zubereitung fast
aller Arten von Mahlzeiten gebraucht wird, enthält eine gefährliche
Menge dieser kalkhaltigen, erdigen Stoffe, die großes Unheil
anrichten!
Brot (vom Weizenmehl) wäre ein „Stoff des Lebens“,
wenn man den nahrhaften Inhalt des Kornes betrachtet. Aber hinsichtlich
der erdigen Stoffe möge es mit gleicher Aufrichtigkeit als „Brot
des Todes“ bezeichnet werden! Brot und Kartoffeln sind der
Hauptanteil der Kost der Arbeiterklasse. Dadurch wird
eine so große
Menge erdiger Stoffe gegessen, dass sie verantwortlich für
die Krankheiten und frühen Alterns und Todes sind!“
Professor Gubler, Paris
(1877): « Fleisch und andere Proteinprodukte
enthalten wenig Mineralien, während Hülsenfrüchte
damit gut ausgestattet sind. Es sind die Blätter der Pflanzen,
die die Funktion haben, die Mineralstoffe im aufsteigenden Mark
zu kondensieren und in ihrem Gewebe in Lösung zu halten. Beim
Zerfall liefern diese Blätter der Erde wieder diese erdigen
Stoffe.
Das ist die phyiologische
Ursache für das enorme Verhältnis
von erdigen Stoffen durch die Ernährung mit diesen grünen
Pflanzen (und konsequenterweise auch mit Hülsenfrüchten).
So werden dem Körper diese großen Mengen erdiger Stoffe
besonders bei kräuteressenden (herbivorous) Lebewesen
zugeführt.
Die Korrektheit dieser Sicht kann leicht nachgeprüft werden.
Wenn, wie ich denke, die kalkige Verkrustung der Arterien ihre
Ursache in der Ansammlung erdiger Stoffe in der vegetarischen Ernährung
hat, verbunden mit kalkhaltigem Trinkwasser, so sind diese häufiger,
frühzeitiger und mehr ernstlich in kalkhaltigen Bezirken vorzufinden.
Nun, Dr. Leblanc erzählte mir, dass er besonders bei den Einwohnern
von L’Orleans diesen krankhaften Zustand (ihrer Arterien)
angetroffen hat. Auf der anderen Seite sind diese Verkalkungen
in Landkreisen mit Kalkmangel, wo die Hühner kaum ihre Eierschale
bilden können, erst im fortgeschrittenen Alter festzustellen.
Arterielle Krankheiten
haben also nicht die Grundursache in Nahrungsmitteln mit
Fetten und Cholesterinen, sondern in den erdigen Stoffen
von Körnern, Kartoffeln und Grünpflanzen!
So zeigte Dr. Broda Barnes aus Österreich auf, dass die Arteriosklerose
auffallend in Kriegszeiten war, wo die Haupternährungsgrundlage
aus Körnern und Kartoffeln bestand.
So erklärte Dr. Shelton: „Die Befürworter von
ganzen Körnern im Vergleich zu ihren verfeinerten Arten machen
ihre Arbeit zu gut. Vegetarier sind gewöhnlich große
Esser von Getreide. Sie würden weniger Gefahr von kleinen
Fleischmengen erhalten!“ (Aus Wandmakers Antikochbuch)
Warum ist wohl das Fleisch alter Rinder so zäh? Nur durch
die Ansammlung erdiger Stoffe aus dem Verzehr von Grünzeug.
Bei den Soldaten sagten wir zu so einem Fleischstück: Schuhsohlen!
Ein solcher Mensch wird im Laufe seines Lebens vom beweglichen,
elastischen Zustand zum steifen, krummen, verknöcherten Lebewesen.
Obst enthält die geringste Menge erdiger Stoffe, auch nur
Minimengen an Insekti – und Pestiziden, weil durch den Säftekreislauf
diese Schadstoffe unaufhörlich in den Boden zurückfließen!